SHS mit Top-Modell HT-5000 Turbine

Der HT 5000 Helikopter ist das Top-Modell der SHS und vor allem für das Heben von großen Lasten ausgelegt. Neben seinem Eigengewicht von ca. 17 kg kann er noch bis zu 15 kg Zuladung transportieren. Das Tankvolumen von ca. 9,5 ltr. erlaubt auch entsprechend lange Flugzeiten. Dabei muss beachtet werden, dass der volle Tank die mögliche Zuladung halbiert.

Der HT 5000

Aufgrund des schwingungsarmen 3-Blatt-Hauptrotors und des Turbinenantriebs ist er als Kamerahubschrauber hervorragend geeignet. Das hohe Landegestell stellt angemessenen Raum und Möglichkeiten zur Befestigung der Lasten zur Verfügung. Der Hauptrotor ist linksdrehend und wird wegen der großen Spanne des Abfluggewichtes analog zur Last in der Drehzahl angepasst. So bleibt das Steuerverhalten weitgehend unbeeinflusst vom Gewicht des Hubschraubers.

Schauen Sie sich den HT-5000 an und erfahren Sie mehr...


Kooperation mit dem Institut für Geowissenschaften Halle
Topografisches Höhenmodell der "Kalisalzhalde Teutschenthal

Im Untersuchungsgebiet "Kalisalzhalde Teutschenthal" (Halle/Saale) haben umwälzende pedologisch- und botanisch-dynamisch flächenhafte Prozesse stattgefunden.

Kalisalzhalde Teutschenthal

Die salzhaltigen Sickerwässer in der Bergbaufolgelandschaft führten zu einer zunehmenden Geländeversalzung und Bodenzerstörung, die auch umliegendes Ackerland beeinträchtigte. Andererseits haben sich Gipssinterterrassen, evaporitische Mineralausblühungen und eine sekundäre Binnensalzstelle mit seltenen Halophyten entwickelt (Flächennaturdenkmal FND 1976) - sozusagen ein BIO-Labor für Ökotope (Saumbiotope), in dem extreme, hydro-pedologische Randbedingungen eine heterogen ausgeprägte Sukzession steuern - als auch ein GEO-Prozess-Labor, in dem geoökologische Veränderungen in beobachtbaren, unnatürlich kurzen Zeitspannen ablaufen. Die SHS wird für diese Untersuchungen, die Luftbildaufnahmen liefern.

Nähere Infos zum Projekt im Projektflyer des Instituts
Hier ein erster Eindruck vorab

Kontakt zum Institut:

Frau Prof. Dr. C. Gläßer
Fachgebiet Geofernerkundung und Kartographie
Institut für Geowissenschaften
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg


Dreidimensionale Betrachtung und Auswertung über Stereomodelle

Konzeption für die digitale 3D- Auswertung und -Dokumentation am Beispiel einer Befliegung einer Grabung bei Krautheim am 22. April 2009

Die stereoskopische Aufnahme von Objekten bietet die Möglichkeit einer dreidimensionalen Objekterfassung und erlaubt eine räumliche Betrachtung sowie eine maßstabsgerechte Auswertung der erfassten Objekte. Traditionell wird dieses Verfahren im Bereich der Luftbildauswertung und der Architektur-Photogrammetrie verwendet. Aufgrund der kostenintensiven photogrammetrischen Auswertesysteme (analog bzw. digital) und der dazu benötigten Kameratechnik war eine breite Nutzung dieses Verfahrens als Dokumentationsmethode im Bereich der Archäologie, der Bauforschung und der Restaurierung bisher kaum möglich. Die stereoskopische Betrachtung am Computer erlaubte bisher dem Anwenderkreis die Wahrnehmung und Beurteilung der räumliche Gestalt und der Oberflächenstruktur eines Objektes. Durch die Integration automatisierter Verfahren der digitalen Bildverarbeitung sollen die interaktive stereoskopische Bildauswertung vereinfacht, automatisiert und die Auswertungsgenauigkeit verbessert werden.

Skelett in 3D - fotografiert aus 15 m Höhe

Hier eine Zusammenfassung des Projektes mit 3D Bildern
Hier ein erster Eindruck vorab

Kontakt zum Institut:

Frau Prof. Dr. C. Gläßer
Fachgebiet Geofernerkundung und Kartographie
Institut für Geowissenschaften
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg